Akademie für Yoga und eine freie Standposition im Leben

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Einladung von Heinz Grill als Referent zu den Yogafachfortbildungen



Stefan Jammer, der Leiter der Akademie zur sozialen Ausgestaltung, teilte erst kürzlich auf seiner Webseite, aufgrund des im April erschienen Zeitungsartikels in der Süddeutschen Zeitung, die Ausladung von Heinz Grill aus der im November 2019 stattfindenden Yogafachfortbildung mit. Obwohl Herr Jammer die Fachkunde von Heinz Grill nicht in Frage stellt, folgt er dennoch mit seiner Entscheidung der vom Artikel beabsichtigten Wirkung, Heinz Grill als unseriös darzustellen.

Wie verhält es sich aber wirklich?
 

Ich habe es immer wieder erlebt, dass gerade durch die Person von Heinz Grill, durch seine pädagogischen Fähigkeiten des In-Beziehung-Tretens und durch seine fachlichen Kenntnisse, eine gediegene und thematisch fundierte Yogafachfortbildung gegeben ist. 

Ein wesentlicher Aspekt der freilassenden Beziehungsaufnahme liegt in seiner Fähigkeit, den Einzelnen in seinen individuellen Möglichkeiten wahrzunehmen. Die von Heinz Grill inhaltlich ausgeführten Gedanken weisen eine in sich fein abgestimmte Logik auf, welche verbindend untereinander wirken. Auf anschauliche und bildhafte Weise werden Bezüge zu den verschiedensten Bereichen des menschlichen Daseins geschaffen. Der Einzelne wird tendenziell mehr auf den empfindsamen Gehalt der dargestellten Inhalte aufmerksam und kann eine erste Anregung in seinem Wahrnehmungs- und Empfindungsleben bemerken. 

Die individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten werden erweitert, indem der Einzelne sich, sowohl zum Thema als auch untereinander, aktiv, eigenverantwortlich, thematisch und wahrnehmend in Beziehung bringt. Durch die damit verbundene Entwicklung der Dialogfähigkeit kann das gesamte Niveau der Fortbildung durch jeden Einzelnen um ein Vielfaches angehoben werden. Dieses Arbeiten im Sinne des Sozialen Prozesses, wie Heinz Grill ihn entwickelt und ausgestaltet hat, erscheint mir bedeutsam und zukunftsweisend.

Die fehlende Seriosität ist wohl gerade bei den Autoren der Süddeutschen Zeitung zu finden. Anstelle von Fakten zeigt sich eine suggestive und manipulierende Abwertung gegenüber der Person von Heinz Grill, dessen Wirken und seines umfangreichen Lebenswerkes. Die Förderung der Freiheit des Individuums in allen Bereichen des Lebens, welches ein Grundanliegen seiner Arbeit darstellt, scheint schwer ertragbar zu sein für die Schreiber und Auftraggeber des Artikels in der SZ.  

Mir ist es ein Anliegen, die freie Standposition des Einzelnen im Leben zu fördern. Ein wesentlicher Aspekt, den freien, eigenverantworteten und individuellen Stand im Leben zu entwickeln, sehe ich unter anderem darin, dass der einzelne Mensch ein Bewusstsein zur Wahrheit, zur Objektivität und zur Urteilsfähigkeit heranbildet. Gerade in der Begegnung mit Heinz Grill, durch die Authentizität seiner Person, wird ein erstes und tiefgründiges Wahrheitsbewusstsein und Wahrheitsempfinden im Individuum angelegt.

Ich möchte weder auf die Person von Heinz Grill als Referenten, noch auf seine fundierte, tiefgründige und erweiterte Fachkunde verzichten, welche auf jahrelanger und intensivster Forschungstätigkeit beruht.

Gerade aufgrund der Authentizität seiner Person und Fachkunde lade ich Heinz Grill als Referenten zu den Yogafachfortbildungen wieder ein. 


Anna-Maria